ORFEO International

Meldungen

Mai 2017

† Eduard Brunner

Bis in seine allerletzten Lebensjahre war Eduard Brunner als Solist und Lehrer ungebrochen vielfältig aktiv und eine Konstante im Musikleben wie seit Jahrzehnten. Eduard Brunner
Eduard Brunner
Bereits 1983 hat sich Eduard Brunner bei ORFEO für die Wiederbelebung der Frühromantik mit den Klarinettenkonzerten von Carl Maria von Weber eingesetzt, nutzte den Ausdrucksreichtum seines Instrumentes vortrefflich, entlockte ihm feinste Schattierungen und fand für Melancholie und Elegisches ebenso den rechten Ton wie für ausgelassenen Übermut und Humor.
Selber unbestritten ein führender Vertreter seines Fachs, spielte er seit langem weltweit mit den besten Künstlern anderer Instrumente und führte gemäß seinem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik zahlreiche Werke erstmals (und auch danach immer wieder) auf, brachte aber aufgrund seiner frühzeitigen Erfolge auch eine Fülle weit zurückreichender Erfahrungen mit großen Figuren der Vergangenheit mit. Zu seiner andauernden Präsenz trug seine jung gebliebene, in seiner geistigen Beweglichkeit und seinem Witz fast jugendlich lebensfrohe Erscheinung bei, die einen sein eigentliches Alter vergessen ließ. Imponierend, in heutigen Zeiten fast niederschmetternd war auch sein stupendes Wissen, umfassend und gründlich nicht nur in allen musikalischen Fragen, sondern eine weit darüber hinausreichende detaillierte und fundierte, geistvolle Bildung, angetrieben von einer nie ermüdenden, ansteckend vitalen Neugier. Dazu kam ein immer sehr naheliegender Humor, wobei dem herzlichen Lachen, in das man sich von dem freundlichen, bescheidenen Künstler einzustimmen jederzeit eingeladen fühlte, zugleich etwas davon anhaftete, dass einer, der derart gut auf seinem Instrument war und so klug darüber hinaus, gut lachen hatte.



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März 2017

† Kurt Moll

Kurt Moll war unter den Bassisten seiner Generation immer der Nobelste und Feinsinnigste, aber auch derjenige mit einem ebenso unverwechselbaren wie kostbaren Timbre. Selbst als derber, vorlauter Ochs im „Rosenkavalier“ – vor allem unter Carlos Kleiber an der Bayerischen Staatsoper – verströmte er die Würde des (Land-)Adels oder war als nicht minder grobschlächtiger Osmin in Mozarts „Entführung“ zugleich auch ein verletzbarer Mensch. Und wenn er (bis heute unvergessen) Hunding in der „Walküre“ an der Bayerischen Staatsoper in den 1970ern verkörperte, schrieb Joachim Kaiser, dass er sich wundere, warum Sieglinde sich Siegmund an den Hals wirft und nicht bei diesem attraktiven, stattlichen Mann bleibe. Kurt Moll
Kurt Moll
Foto: Orfeo International
Der oft verletzend kritische Jürgen Kesting schrieb euphorisch über Molls Gurnemanz: „Er singt für die Einbildungskraft, suggestiv, schön, expressiv.“ Und weiter: „Vor allem aber: Er singt. Singt mit makellos gerundetem, reichem, fein schattiertem und farblich oszillierendem Klang.“
Kurt Moll wurde 1938 in der Nähe von Köln geboren und war vor allem dem deutschen Repertoire – und dabei insbesondere Wagner – ein Leben lang treu. So nahm er 1981 einen schönen Querschnitt durch dieses Repertoire für Orfeo auf (weshalb er die Register-Arie des Leporello denn hier auch nicht im italienischen Original sang): Da gibt es Daland („Holländer“), den Kaspar aus dem „Freischütz“ oder Abul Hassan aus Peter Cornelius‘ „Der Barbier von Bagdad“ zu hören, aber auch Lortzings „Zar und Zimmermann“ wie „Waffenschmied“. Und natürlich Rocco, den er 1978 in einer legendären Premiere von Beethovens „Fidelio“ unter Karl Böhm in der Regie von Götz Friedrich an der Bayerischen Staatsoper sang – und mit herrlich sonor viriler Stimme sprach; 2001 ist der Mitschnitt bei Orfeo auf CD erschienen. Bereits 1973 war Moll ein furchteinflößender Komtur im Münchner Mitschnitt des „Don Giovanni“ und 1983 – ebenfalls unter Wolfgang Sawallisch – prominent in Wagners Frühwerk „Die Feen“ mit von der Partie, zwei Jahre später aber auch Dandau, der unerbittliche Oberbrahmane, in der ersten Studio-Einspielung von Louis Spohrs „Jessonda“.
Nach dem Studium an der Kölner Musikhochschule führten erste Engagements Kurt Moll nach Aachen, Mainz und Wuppertal. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro in „. Sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper feierte Moll 1971 als Einspringer in den „. Alle großen Wagner-Partien seines Fachs hat er in München, aber auch in Hamburg oder Wien gesungen: König Marke, Landgraf Hermann, Gurnemanz, Daland; aber auch Sir Morosus („) oder Seneca in Monteverdis „, Padre Guardino („), Sparafucile („), Gremin („) und sogar Schigolch („).
Moll war freilich auch ein großartiger Lied-Sänger. Mehr noch als seine „Winterreise“ beweisen das ein Orfeo-Album mit ausgewählten Schubert-Liedern (1981) oder zwei CDs mit Balladen von Carl Loewe (1996). Am 31. Juli 2006 nahm der 68-jährige Kurt Moll als Nachtwächter in den „Meistersingern“ seinen Abschied vom Münchner Publikum. In derselben Partie ist der erst 30-jährige in einem Mitschnitt aus Bayreuth, wo er ein Jahr zuvor debütierte, bei Orfeo zu erleben. Am 5. März 2017 starb Kurt Moll nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren.



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Februar 2017

† Nicolai Gedda

Der 1925 in Stockholm als Sohn eines russischen Kantors und einer Schwedin geborene Nicolai Gedda war das, was man getrost einen „Jahrhundertsänger“ nennen darf – Nicolai Gedda
Nicolai Gedda
Foto: Archiv der Salzburger Festspiele
wie sonst vielleicht nur noch unter den eher lyrischenTenören Enrico Caruso, Luciano Pavarotti oder Placido Domingo. Aber anders als diese Kollegen – abgesehen von Domingo – war er zugleich ungemein vielseitig, in vielen Sprachen akzentfrei singend und sich dabei doch immer seiner stimmlichen und gestalterischen Grenzen bewusst. Eine einzige (auf CD dokumentierte) Vorstellung als Lohengrin hat er in Stockholm am 29. Januar 1966 gesungen, sich aber sonst nie in Richtung des dramatischen Fachs bewegt.
Stattdessen war Gedda stets ein großartiger, eleganter Stilist, nicht zuletzt im französischen Repertoire. Er besaß – wie Jürgen Kesting zu Recht bemerkte – als Sänger ein „keusches Instrument“, das zwar durchaus jungmännlich hell leuchten, aber nie eine sinnlich-erotische Stimme genannt werden konnte. Andernorts hat Gedda bemerkenswerte Studioaufnahmen veröffentlicht; etwa war er 1954 Don Narciso („Il Turco in Italia“), ein Jahr später Pinkerton („Madama Butterfly“) und 1964 Don José („Carmen“) mit Maria Callas als Fiorilla, Butterfly und Carmen; an der Seite von Elisabeth Schwarzkopf spielte er exquisit Operette ein.
Bei Orfeo International jedoch sind vor allem großartige Livemitschnitte erschienen, so nach der New Yorker Studioaufnahme im Zuge der Uraufführung am 15. Januar 1958 ein kurze Zeit später entstandener Salzburger Live-Mitschnitt von Samuel Barbers „Vanessa“ in fast derselben Besetzung, eine wunderbare „La Traviata“ aus der Wiener Staatsoper mit Ileana Cotrubas unter Josef Krips (1971), die in jeder Hinsicht als Sternstunde gelten darf, und der feine Münchner Livemitschnitt einer konzertanten Aufführung von Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ aus demselben Jahr an der Seite von Helen Donath unter Rafael Kubelik.

Nicht zu vergessen sind spätere Studioaufnahmen von Raritäten wie Christoph Willibald Glucks „Alceste“ ( 1982) an der Seite von Jessye Norman und Hector Berlioz‘ „Roméo et Juliette“ (1983) mit Brigitte Fassbaender. Aber auch der Liedersänger ist bei Orfeo prominent dokumentiert in Mitschnitten aus Salzburg (1959) und beim NRD Hannover (1964). Beide Male bietet Gedda ein ebenso mutiges wie farbiges und höchst originell gemischtes Programm: In Salzburg spannte sich der Bogen von Piccinni zu den Russen Glinka, Tschaikowsky, Rimski-Korsakow, Rachmaninow, Mussorgsky und Schostakowitsch einerseits und den Franzosen Franck, Debussy und Fauré andererseits, nicht zu vergessen die Italiener Falconieri, Respighi und Pratella. Das andere Mal reichte das Programm von Arien aus Bach-Kantaten – mit dem Flötisten Aurèle Nicolet – und rarem, höchst sensibel gesungenen Schubert über glanzvollen Strauss, Poulenc und Fauré bis zur facettenreich opalisierenden Uraufführung von Hermann Reutters „Epitaph für einen Dichter, Faulkner“ – mit dem kongenialen Komponisten am Flügel!

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Nicolai Gedda bereits am 8. Januar 2017 im Alter vom 91 Jahren in der Nähe von Lausanne gestorben.



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Januar 2017

Maurizio Pollini zum 75. Geburtstag

Am 5. Januar wird seit vielen Jahren ein pianistischer Drei-Kaiser-Tag gefeiert, wurden an ihm außer Maurizio Pollini doch auch Arturo Benedetti Michelangeli und Alfred Brendel geboren. Das heutige Kultur- und Musikleben ist spürbar von großer Verehrung für die noch lebenden und konzertierenden großen Künstler der vergangenen Jahrzehnte erfüllt, aber das trifft in noch einmal gesteigerter Weise für Maurizio Pollini zu, der heute seinen 75. Geburtstag begeht. Maurizio Pollini
Maurizio Pollini
Foto: Salzburger Festspiel Archiv, Foto Schaffler
Erstmals weltweit bekannt geworden mit achtzehn Jahre als 1. Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 1960, haftet ihm in der Wahrnehmung des Publikums seitdem etwas von der Aura des jungen, neuen Interpretentyps an. Er erscheint seitdem als Inbegriff einer Verbindung von größter, makelloser Virtuosität, bei aller spürbaren Energie gleichfalls fast „sachlicher“, klassizistischer Strenge der Interpretation und einer konservativen Bevorzugung klassischer Meisterwerke in der Repertoirewahl – die allerdings ergänzt und quasi intellektuell beglaubigt wirkte durch eine offensichtlich große Liebe nicht nur für Klassiker der Moderne, sondern auch zeitgenössische avantgardistische Musik.
Orfeo schätzt sich glücklich, dem bekannten umfangreichen Katalog von Pollini-Studio-Aufnahmen in den letzten Jahren zwei Veröffentlichungen von Konzertmitschnitten hinzugefügt zu haben, die das Bild des Künstlers durchaus erweitern. Es handelt sich dabei um zwei Konzerte des „mittleren“ Pollini: war es immer typisch für das musikalische Profil des strengen Perfektionisten, nur mit entweder von ihm vollständig zu kontrollierenden Solo-Repertoire aufzutreten, oder höchstens mit einigen der weltbesten Orchester unter den namhaftesten großen alten, „klassischen“ Dirigenten (oder seinem Bruder im Geiste, Abbado), blieb eine einzige Studio-Kammermusikaufnahme aus den späten siebziger Jahren die die Regel bestätigende Ausnahme. Umso überraschender, daß es in derselben Zeit, 1978, zu einem einzigen gemeinsamen Auftritt des eminenten Solisten mit dem großen Liedsänger der zweiten Jahrhunderthälfte kam, Dietrich Fischer-Dieskau, mit dem herausfordernden Lied-Zyklus schlechthin, der Winterreise (passend zu der für Pollini typischen Beschäftigung mit nur einigen wenigen, vor allem späten Solowerken von Schubert). Dürfte für die meisten Klassik-Kenner die Tatsache dieses musikalischen Gipfeltreffens unbekannt sein, ist die Existenz des Mitschnitts und seine Veröffentlichung 2013 umso erfreulicher. Selten dürfte der Klavierpart über die absolut nötige und inzwischen zumindest theoretisch unstrittige Emanzipation des vermeintlichen „Begleiters“ hinaus derart als selbstbewußtes vollstimmiges Solo erklungen sein, so daß einmal – bei allem Respekt – sogar eher dem großen Liedsänger flexible Begleiterqualitäten abverlangt waren. – Nach diesem Abend ist es von Seiten des Instrumentalisten nie mehr zu einer solchen Zusammenarbeit gekommen, so daß der Mitschnitt wirklich in jedem Sinn als singulär betrachtet werden kann. –
Auch der andere Konzertmitschnitt von 1980 hat eine interpretatorisch durchaus historische Dimension, handelt es sich doch um das letzte Konzert des alten Karl Böhm bei den Salzburger Festspielen mit seinem Lieblingsorchester und Lieblingskomponisten, den Wiener Philharmonikern in einem reinen Mozart-Programm. Hier kann man noch einmal einen Mozart vor der großen Umwälzung des Mozarts-Bildes und der Mozart-Aufführungspraxis erleben, die sich in diesen Jahren anbahnte. Und es ist eins von den sprechenden Details von Pollinis Diskographie, daß von diesem Komponisten keine Solo-Aufnahme und keine mit seinem Gefährten Abbado existiert (oder gar Protagonisten des neuen Mozart-Stils), sondern offiziell neben seiner Studioaufnahme zweier späterer Konzerte mit demselben Dirigenten nur diese. – Spätere Mozart-Konzertaufnahmen, nach Karl Böhms Tod 1981, dirigierte der Pianist selbst.

C 884 131 B

C 884 131 B

Franz Schubert: Winterreise

Dietrich Fischer-Dieskau, Maurizio Pollini

C 891 141 B

C 891 141 B

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie KV 201 und 385 "Haffner" Klavierkonzert KV 459

Maurizio Pollini, Wiener Philharmoniker, Karl Böhm



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Januar 2017

Grace Bumbry zum 80. Geburtstag

Gerade mal 24 Jahre alt war Grace Bumbry, als sie 1961 die Venus im „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen unter Leitung von Wolfgang Sawallisch sang. Skandalon und Sensation war das damals und schnell war das Wort von der „schwarzen Venus“ kreiert, das durchaus auch rassistische Untertöne haben konnte. Ihnen konterte Regisseur und Festspielleiter Wieland Wagner freilich: „Mein Großvater komponierte für Stimm- nicht Hautfarben!“. Grace Bumbry
Grace Bumbry
Foto: Christian Steiner
Drei Jahre später war es wieder Sawallisch, der die US-Amerikanerin für ein wichtiges Debüt verpflichtete – als flammende, scharfe Lady Macbeth in der Salzburger Neuinszenierung von Verdis Oper an der Seite von Dietrich Fischer-Dieskau als Macbeth. Beide Produktionen sind in Mitschnitten bei Orfeo dokumentiert, im Falle des „Tannhäuser“ überzeugt diese Version von 1961 noch mehr als die lange Zeit einzig verfügbare Live-Montage von den Festspielen 1962. 1963 war sie in London Verdis Eboli, 1966 sang Bumbry an der Mailänder Scala Azucena im „Trovatore“ und war an der Salzach Karajans Carmen – eine Weltkarriere nahm ihren Lauf. Neben Santuzza eroberte sie sich auch Partien wie Tosca und Salome neben weiteren Verdi-Rollen und vollzog damit endgültig den Fachwechsel vom Mezzo zum dramatischen Sopran.
20 Jahre später veröffentlichte Grace Bumbry bei Orfeo ein bemerkenswert facettenreiches Recital mit Arien aus Opern von Gluck, Cherubini, Gounod, Verdi, Charpentier, Ponchielli, Massenet und Ciléa. Und noch 2001 überzeugte die 64-Jährige in München bei einem Liederabend im Prinzregententheater, den sie Lotte Lehmann gewidmet hatte, der sie das Engagement in Bayreuth verdankte. Dass sie eine selbstbewusste, streitbare Frau mit energisch vertretenen Ansichten ist, konnte man erleben, als sie 2009 Jurorin beim ARD-Musikwettbewerb im Fach Gesang war und kein gutes Haar am – tatsächlich mauen – zeitgenössischen Pflichtstück ließ, das Teilnehmer abgehalten hätte, nach München zu kommen; und auch an Kritik am Jury-Vorsitzenden sparte sie mit beißendem Sarkasmus nicht. Vier Jahre später – nun bereits 77 Jahre alt – sang sie in Wien die greise Gräfin in Tschaikowskys „Pique Dame“. Am 4. Januar 2017 feierte Grace Bumbry ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich!

C 081 841 A

C 081 841 A

Berühmte Opernarien: Verdi; Cilea; Catalani; Massenet; Ponchielli; Charpentier; Gounod; Cherubini; Gluck

Grace umbry; RSO Stuttgart; Stefan Soltesz

C 843 112 I

C 843 112 I

Giuseppe Verdi: Macbeth

Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Lagger, Grace Bumbry, Bozena Ruk-Focic, Ermanno Lorenzi, Francisco Lazaro, Alois Pernerstorfer, Walter Raninger, Herbert Lackner; Chor der Wiener Staatsoper; Kammerchor der Salzburger Festspiele; Wiener Philharmoniker; Wolfgang Sawallisch

C 888 143 D

C 888 143 D

Richard Wagner: Tannhäuser

de los Angeles, Bumbry, Windgassen, Fischer-Dieskau, Greindl, Stolze, Crass, Paskuda, Adam; Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele; Wolfgang Sawallisch



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September 2016

Julia Varady zum 75. Geburtstag

Julia Varady, die am 1. September 2016 ihren 75. Geburtstag feierte, war eine Ausnahmesängerin in des Wortes umfassender Bedeutung. Vom Beginn ihrer Karriere bis zu ihrem Abschied nach 33 Jahren von der Bühne im Jahr 1997, noch keine 56 Jahre alt, hat die gebürtige Ungarin, die zunächst als Mezzosopranistin ausgebildet wurde, in den verschiedensten Partien ihr Publikum fasziniert. [mehr...]


Juli 2016

Pavol Breslik - CD Präsentation Mozart Arien bei Ludwig Beck

Am 9. Juli 2016 begeisterte der Tenor Pavol Breslik als Solist sein Münchner Opernpublikum bei „Oper für alle“ auf dem Marstallplatz. [mehr...]


März 2016

Aribert Reimannzum 80. Geburtstag

Aribert Reimann, der am 4. März 2016 seinen 80. Geburtstag feierte, hat für die menschliche Stimme komponiert wie kein Anderer im 20. und 21. Jahrhundert. [mehr...]


Juli 2015

† Jon Vickers

Jon Vickers war der bedeutendste Heldentenor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aber auf Wagner war er zeit seines Lebens nicht festgelegt. Auch wer ihn nur auf DVD erlebt hat,, der konnte sehen und hören wie die gewaltige, durchdringende und doch so flexible Stimme und hünenhafte Gestalt des 1926 geborenen Kanadiers eine manchmal fast furchterregende Einheit bilden konnte. [mehr...]


Mai 2015

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky - 175. Geburtstag

Zum 175. Mal jährte sich am 25. April der Geburtstag des meistgespielten russischen Opernkomponisten und Symphonikers des 19. Jahrhunderts: Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Werke wurden zu seinen Lebzeiten und lange nach seinem Tod zu Unrecht lange in ihrer Meisterschaft verkannt. [mehr...]


März 2015

Sviatoslav Richter 100. Geburtstag

Sviatoslav Richter gilt für viele als ein Sonderfall unter den Pianisten, die allen Hindernissen zum Trotz von der Sowjetunion aus weltweit in den Konzertsälen gastierten und das Publikum begeisterten. Am 20. März 1915 geboren, gehörte er zur legendären Klasse von Heinrich G. Neuhaus am Moskauer Konservatorium. [mehr...]


Januar 2015

† Waldemar Kmentt

Von so mancher Sängerpersönlichkeit, die in den Nachkriegsjahren große Rollen vornehmlich als Ensemblemitglied auf einer einzigen Bühne sang, wird behauptet, dass sie heute auf jeden Fall eine Weltkarriere machen würde. Sicher gilt dies im Fall von Waldemar Kmentt, der wenige Tage vor seinem 86. Geburtstag, am 21. Januar 2015 in Wien gestorben ist. [mehr...]


Oktober 2014

Piotr Beczala – Sänger des Jahres Echo Klassik 2014

Ausgezeichnet für seinen New Yorker MET-Auftritt als Herzog in Rigoletto freuen wir uns für und mit Piotr Beczala – und darüber, dass er in seinem Recital-Debüt „Salut!“ und seinem Verdi-Programm von 2013 mit derselben Partie bereits in Ausschnitten bei Orfeo zu hören ist. [mehr...]


Juli 2014

† Lorin Maazel

Es ist ein Schock, dass Lorin Maazel im Alter von 84 Jahren, bei zuvor beinahe ungebremster künstlerischer Schaffenskraft, aus dem Leben gerissen worden ist. Neben dem Wirken beim New York Philharmonic hat er in den vergangenen 20 Jahren vor allem das Münchner Konzertleben geprägt, erst beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dann bei den Münchner Philharmonikern. [mehr...]


Juni 2014

Rafael Kubelik zum 100. Geburtstag

Von einer Ära ist heute schnell, manchmal allzu schnell die Rede – kaum fünf Jahre genügen mitunter schon dafür, dass sie ausgerufen wird. Spricht man in München dagegen von der „Ära Kubelík“, so hat das gute Gründe. Denn der am 29. Juni 1914 im böhmischen Býchory geborene Rafael Kubelík war ganze achtzehn Jahre (1961–1979) Chefdirigent beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. [mehr...]


Juni 2014

† Berislav Klobučar

Berislav Klobučar, der am 13. Juni 2014 in Wien gestorben ist, wurde unter den Dirigenten seiner Generation nie als Star gehandelt. Gleichwohl gibt es kaum ein großes Opernhaus, an dem er nicht in Erscheinung getreten ist [mehr...]


Juni 2014

Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss

Anders als mancher Komponistenkollege hatte Richard Strauss schon zu Lebzeiten seine bevorzugten Interpreten an den größten Spielstätten durchgesetzt, was sich auch im Orfeo-Katalog widerspiegelt: Nicht nur in der offiziellen Salzburger Uraufführung der Liebe der Danae von 1952 ist unter Clemens Krauss eine Einstudierung „aus erster Hand“ zu hören. [mehr...]


Februar 2014

† Gerd Albrecht

Von einem Dirigenten erwartet man wohl grundsätzlich nicht, dass er als bequem gilt. Ist aber von Gerd Albrecht die Rede, der am 2. Februar 2014 im Alter von 78 Jahren in Berlin gestorben ist, kann man vielleicht nicht genug betonen: Ihm lag nichts daran, sich bequem auf Standardstücke und bewährte Erfolgsrezepte zu beschränken. [mehr...]


April 2013

† Sir Colin Davis

Sir Colin Davis, der am 14. April 2013 im Alter von 85 Jahren gestorben ist, gehörte zu den international bedeutendsten Dirigenten der letzten Jahrzehnte. [mehr...]


März 2013

ICMA für Quatuor pour la fin de temps C 840 121 B

Mit einem wichtigen internationalen Preis, in der Sparte Kammermusik der ICMA (International Classical Music Awards), wird das Quatuor pour la fin de temps von Olivier Messiaen aus der Reihe "Salzburger Festspieldokumente" (2008) ausgezeichnet. [mehr...]


März 2013

† Van Cliburn

Der künstlerische Durchbruch des Pianisten Van Cliburn 1958, mit noch nicht Mitte Zwanzig, war in Zeiten des Kalten Kriegs auch eine politische Sensation: Er gewann den Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb – seine Einspielung des Ersten Klavierkonzertes des russischen Komponisten sollte später zu einem millionenfachen Bestseller werden. [mehr...]


Februar 2013

† Wolfgang Sawallisch

Wer Wolfgang Sawallisch, der ein halbes Jahr vor seinem 90. Geburtstag in Grassau im Chiemgau gestorben ist, aktiv als Künstler erlebt hat, wird sich vor allem an die Selbstverständlichkeit seines Musizierens erinnern – ob am Dirigentenpult oder als Pianist. [mehr...]


Januar 2013

† Lisa Della Casa

So stark wie Lisa Della Casa, die am 10. Dezember 2012 in ihrer Schweizer Heimat gestorben ist, wurde wohl keine Sopranistin mit der Titelrolle in Richard Strauss’ Arabella identifiziert. [mehr...]


November 2012

Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für Krassimira Stoyanova

Orfeo ist glücklicher darüber, dass der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik Krassimira Stoyanova für ihr Album „Slavic Opera Arias“ einen der begehrten Jahrespreise zuerkannt hat. [mehr...]


Oktober 2012

Hans Werner Henze † 27.10.2012

Der Tod von Hans Werner Henze im Alter von 86 Jahren ist ein herber Verlust für die Musikwelt, zumal angesichts der ungebrochenen Präsenz seiner Werke, nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern weit darüber hinaus – in jüngster Zeit z.B. mit Opernaufführungen in Oslo oder Philadelphia. [mehr...]


Juni 2012

Franz Crass † 23.6.2012

Franz Crass war eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Bässen der Nachkriegszeit [mehr...]


Juni 2012

Gewinner der „Monte Carlo Piano Masters“, 16. Juni 2012

Miroslav Kultyshev, der für Orfeo bereits Liszts „Études d’exécution transcendante“ und das Klavierkonzert von Grieg eingespielt hat, ist als der große Sieger aus der 20. Finalrunde des Wettbewerbs „Monte Carlo Piano Masters“ hervorgegangen. [mehr...]


Mai 2012

Dietrich Fischer-Dieskau † 18.5.2012

Es ist keine Übertreibung, dass die Welt mit dem Tod von Dietrich Fischer-Dieskau um eine ihrer vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten ärmer geworden ist. Dass er als Bariton, vor allem im Liedbereich Maßstäbe gesetzt hat, ist hinlänglich bekannt. [mehr...]


März 2012

Eugen Jochum † 26.3.1987

Eugen Jochum, dessen Todestag sich am 26. März zum fünfundzwanzigsten Mal jährt, gehörte zu den bedeutendsten Dirigenten seiner Generation. [mehr...]


März 2012

Martha Mödl zum 100. Geburtstag

Jede Hommage an Martha Mödl, deren hundertster Geburtstag am 22. März ein Gedenktag für Opernfreunde in der ganzen Welt ist, kommt einer Umschreibung des schwerlich zu übersetzenden und wandelbaren Bühnen-Begriffs monstre sacré gleich. [mehr...]


Februar 2012

50. † Bruno Walter

Bruno Walter, dessen Todestag sich am 17. Februar zum fünfzigsten Mal jährt, gehörte zu jener Generation von Dirigenten, für die eine Tätigkeit als Komponist und Pianist nicht weniger selbstverständlich war als mit dem Taktstock. [mehr...]


Januar 2012

† Rita Gorr

Die große belgische Mezzosopranistin Rita Gorr, die wenige Wochen vor ihrem 86. Geburtstag verstorben ist, zählte zu jenen Vertreterinnen ihrer Stimmlage, durch die auf der Opernbühne gewohnte Hierarchien ins Wanken geraten können. [mehr...]


Dezember 2011

Zum 75. Geburtstag von Grace Bumbry

Eine lebende Legende ist Grace Bumbry, die am 4. Januar 2012 ihren 75. Geburtstag feiert, allein schon durch ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen 1961 – als „schwarze Venus“ in der Produktion von Wieland Wagner. [mehr...]


November 2011

† Sena Jurinac

...in der Karriere von Sena Jurinac, die am 22. November 2011 wenige Wochen nach ihrem 90. Geburtstag verstorben ist, gab es sicherlich riskante und kritische Momente.... [mehr...]


Oktober 2011

Zum 95. Geburtstag von Emil Gilels

Emil Gilels geschähe sicher Unrecht, würde er als Spätzünder unter den großen Pianisten bezeichnet. Gelegentlich mutet es so an, weil Gilels von der Sowjetunion aus erst vergleichsweise spät die internationalen Konzertpodien erobert hat. [mehr...]


September 2011

Zum 70. Geburtstag von Julia Varady

Darüber, was den Rang einer Primadonna ausmacht, gibt es unterschiedliche Auslegungen. Um es in den Augen der Opern-Fachwelt sogar zur „Primadonna assoluta“ zu bringen, sollten möglichst viele Merkmale zusammenkommen. [mehr...]


Juli 2011

ECHO Klassik 2011 für Andris Nelsons

Andris Nelsons wird mit dem ECHO Klassik 2011 in der Kategorie „Dirigent des Jahres“ für seine Strawinsky-Einspielung mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) ausgezeichnet. [mehr...]


Mai 2011

Aribert Reimann erhält den Ernst-von-Siemens-Musikpreis

Aribert Reimann ist am 24. Mai 2011 in München für sein Lebenswerk mit dem Ernst-von-Siemens-Musikpreis geehrt worden. [mehr...]


Mai 2011

Zum 90. Geburtstag von Inge Borkh

Wenn es in den 50er und 60er Jahren galt, die hochdramatischen Sopranpartien der Salome oder Elektra in Strauss’ gleichnamigen Opern oder der Färberin in Die Frau ohne Schatten zu besetzen, dann war an den weltgrößten Opernhäusern regelmäßig Inge Borkh in diesen Rollen anzutreffen. [mehr...]


Mai 2011

† Dieter Klöcker

Die Nachricht vom Tod Dieter Klöckers bedeutet einen herben Verlust für alle, die klassische Musik und speziell die Musikliteratur für Klarinette lieben. [mehr...]


April 2011

Zum 75. Geburtstag von Dieter Klöcker

In einer Zeit, in der sich manche international bekannte Interpreten auf ein überschaubares Repertoire beschränken, nimmt Dieter Klöcker, dem wir herzlich zu seinem 75. Geburtstag gratulieren, die Stellung eines Solitärs ein. [mehr...]


April 2011

† Robert Tear

Mit Robert Tear hat die Welt am 29. März einen großen Künstler verloren. Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem als hervorragender Sängerdarsteller bekannt geworden. [mehr...]


März 2011

† Yakov Kreizberg

Der Tod von Yakov Kreizberg im Alter von 51 Jahren bedeutet für die Welt der klassischen Musik einen jähen Einschnitt. Noch vor wenigen Wochen wurde er für seine reiche Früchte tragende Arbeit mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo gerühmt. [mehr...]


Februar 2011

Dame Margaret Price † 28.1.2011

Die Meldung, dass Dame Margaret Price in Cardigan an Herzversagen gestorben ist, kam ebenso unerwartet wie bestürzend. 2011 sollte eigentlich ein Jahr werden, in dem es die grandiose Sängerin freudig zu ehren galt – hätte sie doch am 13. April ihren 70. Geburtstag gefeiert. [mehr...]


Januar 2011

Zum 70. Geburtstag von Plácido Domingo

Der wortreichen Gratulationen sind schon viele ausgesprochen, aber zum 70. Geburtstag von Plácido Domingo wollen wir nicht nachstehen. [mehr...]


Oktober 2010

Dmitri Mitropoulous, † 2.11.1960

Wenngleich er in den Vereinigten Staaten heimisch geworden ist, wird Dimitri Mitropoulos heute vor allem mit einem musikdramatischen Werk in Verbindung gebracht, das ohne die antike Hochkultur seiner Geburtsstadt Athen undenkbar wäre. [mehr...]


Oktober 2010

Fritz Wunderlich, * 26.9.1930

Längst ranken sich um seinen Namen die Legenden, doch an einem Datum wie seinem 80. Geburtstag wird einem immer noch bewusst, dass Fritz Wunderlich noch gut und gerne unter den Lebenden weilen könnte, hätte sein tragischer Tod ihn nicht so früh aus dem Leben gerissen. [mehr...]


August 2010

Signierstunde Andriss Nelsons

Signierstunde mit Andriss Nelsons. [mehr...]


Juli 2010

Cesare Siepi † 5.7.2010

Wenn für einen Sänger der Nachkriegszeit die Fachbezeichnung des „basso cantante“ geradezu emblematisch zutrifft, dann kann dies eigentlich nur Cesare Siepi sein. [mehr...]


Juli 2010

Zum 80. Geburtstag von Carlos Kleiber

Am 3. Juli vor 80 Jahren kam er zur Welt: Carlos Kleiber, dessen Sonderstellung unter den Dirigierpersönlichkeiten, damals wie heute und auch sechs Jahre nach seinem unerwarteten Tod 2004 unangetastet bleibt. [mehr...]


Mai 2010

† Anneliese Rothenberger

Der Preis für hohe Popularität in der Kunst ist mitunter hoch. Größte Erfolge im seriösen Fach können in der öffentlichen Wahrnehmung durch vermeintlich „minderwertige“ Auftritte im Unterhaltungsgenre verstellt werden. [mehr...]


Mai 2010

Giulietta Simionato

Am 5. Mail 2010, genau eine Woche vor ihrem 100. Geburtstag verstorben ist Giulietta Simionato, die wohl weltweit vielseitigste Mezzosopranistin ihrer Generation. [mehr...]


August 2009

Nachruf auf Hildegard Behrens

Sie stand auf den Wunschlisten der Intendanten, Dirigenten, Regisseure und Besucher der größten Opernhäuser ganz oben, wenn es in den 80er und 90er Jahren galt das hochdramatische Sopranfach zu besetzen. [mehr...]


Juli 2009

Zum 80. Geburtstag von Hermann Prey

Er verkörperte den Gegenbeweis zur Behauptung, Popularität und Seriösität der klassischen Musik, insbesondere der Oper, würden einander im Zeitalter von Film und Fernsehen ausschließen. Der Bariton Hermann Prey galt in Deutschland als Inbegriff des volksnahen, aber stets ‚ernsten‘ Künstlers. [mehr...]


Juli 2009

Zum 70. Geburtstag von Brigitte Fassbaender

Dass ein starker regionaler Bezug einer internationalen Karriere nicht hinderlich sein muss, dafür steht exemplarisch der Weg von Brigitte Fassbaender. [mehr...]


November 2008

Christel Goltz in memoriam

Sie gehörte zu den ganz großen hochdramatischen Sopranistinnen der frühen Nachkriegsjahre, auch wenn ihre Aufnahmen leider nur unzureichend ihr Wagner-Repertoire widerspiegeln. So ist Christel Goltz vor allem als ausdrucksstarke Interpretin der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts in Erinnerung... [mehr...]


August 2008

Zum 85. Geburtstag von Wolfgang Sawallisch

Eineinhalb Jahrzehnte liegen seine letzten Opernauftritte am Pult des Bayerischen Staatsorchesters zurück; doch nicht nur in seiner Heimatstadt München sind die Erinnerungen an den Dirigenten Wolfgang Sawallisch, der am 26. August 2008 seinen 85. Geburtstag feiert, präsent wie eh und je... [mehr...]


April 2008

Zum 100. Geburtstag von Joseph Keilberth

Beinahe zwangsläufig ist das Bild, das sich der Nachwelt des am 19. April 1908 geborenen Dirigenten Joseph Keilberth eingeprägt hat, mit dem Schock seines plötzlichen Todes verbunden, nachdem er in einer Tristan-Aufführung am Pult des Münchner Nationaltheaters zusammengebrochen war. [mehr...]


April 2008

Zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan

Zum 100. Geburtstag von Herbert von Karajan werden ganze Symposien abgehalten, die bisher erschienenen biographischen und diskographischen Studien in ihren (un-)kritischen Haltungen miteinander verglichen, relativiert und neue Standpunke formuliert. [mehr...]


Februar 2008

ORFEO 2 CD C 678 062 H

Classical Award 2008 für König und Köhler

Mit dem Midem Classical Award 2008 für die beste Opernaufnahme ausgezeichnet wurde die Einspielung von Antonín Dvoáks Král a uhlí (König und Köhler), die als Co-Produktion mit dem WDR bei Orfeo unter der musikalischen Leitung von Gerd Albrecht erschienen ist. [mehr...]


Januar 2008

ORFEO 2 CD C 438 982 H

Lobgesänge

Zwar erblickte Max Bruch am Dreikönigstag vor 170 Jahren in Köln das Licht der Welt; einem breiten Publikum ist er aber bis heute weniger als „religiöser“ Komponist geläufig, sondern primär für sein Violinkonzert g-Moll, das zum Repertoire aller großen Geiger gehört. [mehr...]


August 2007

ORFEO 2 CD C 438 982 H

Dove sono i bei momenti – Gundula Janowitz zum 70. Geburtstag

Insbesondere im Mozart-Fach wurde sie vor allem für die Klarheit ihres Timbres und ihre konsequent schlanke (und vor allem ,schlackenfreie‘) Stimmführung geschätzt. Darüber sollte allerdings nicht vergessen werden, dass die Akkuratheit von Gundula Janowitz keinesfalls einer emotionalen dramatischen Gestaltung im Wege stand. [mehr...]


Juni 2007

ORFEO 1 CD C 686 061 A

Ausgezeichnet

Arabella Steinbacher erhält für ihre CD „Violino Latino“ (C 686 061 A) den ECHO Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres – Instrument 2007“. [mehr...]


März 2007

ORFEO 1 CD C 138 851 A

Dmitry Sitkovetsky: Bach, Goldgerg-Variationen

Es bürgt durchaus für Kontinuität in der Schallplattengeschichte, dass bei allem Streben nach Authentizität und Urtext nicht nur die Pioniertaten der historischen Aufführungspraxis ihre Nach- und Neuauflagen erhalten. [mehr...]


Januar 2007

ORFEO 1 CD C 138 851 A

Grace Bumbry zum 70. Geburtstag am 4. Januar 2007

Als sie bei den Bayreuther Festspielen 1961/1962 als „schwarze Venus“ Aufsehen erregte (vor allem aber gesanglich wie darstellerisch brillierte), war die aus St. Louis stammende Grace Bumbry gerade einmal eine Mittzwanzigerin. [mehr...]


Januar 2007

ORFEO 1 CD C 138 851 A

Werner Hollweg † 1.1.2007

Von den Vorbereitungen zur Münchner Uraufführung von Idomeneo berichtete Mozart seinem Vater, welche Schwierigkeiten er dabei hatte, beim Protagonisten den koloraturengewandten und bühnengerechten Ausdruck auszubalancieren. [mehr...]


Oktober 2006

Sena Jurinac

Noch heute und seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Sena Jurinac ein absoluter Publikumsliebling des Wiener Staatsopern-Publikums und eine Künstlerpersönlichkeit, auf welche die Bezeichnung „lebende Legenden“ wirklich passt. [mehr...]


September 2006

Astrid Varnay † 5.9.2006

Um Astrid Varnay ranken sich Legenden wie Anekdoten. Sie war die erste Brünnhilde auf dem Grünen Hügel nach dem Zweiten Weltkrieg und behauptete sich dort allein in dieser Rolle ein volles Jahrzehnt neben ihren Kolleginnen. [mehr...]


August 2006

Léopold Simoneau † 24.8.2006

Es gibt Opernpartien, die bei immergleichen stimmtechnischen Schwierigkeiten doch ganz unterschiedlich gemeistert werden können. [mehr...]


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