ORFEO International - Katalog

CDs

C 777 082 H

Antonín Dvořák

Cert a Káca

Orfeo • 2 CD • 1h 53min

Bestellnr.: C 777 082 H

Recomendado CD Compact

Komponisten/Werke:

A. Dvořák: Die Teufelskäthe op. 112 (Kate and the Devil, komische Oper in drei Akten; GA in tschechischer Sprache)

Mitwirkende:

Michelle Breedt (Käthe - Mezzosopran)
Olga Romanko (Die Fürstin - Sopran)
Peter Straka (Jirka, ein Schäfer - Tenor)
Peter Mikulás (Der Teufel Marbuel - Baß)
Arutjun Kotchinian (Luzifer - Baß)
Carsten Sabrowski (Der Pförtner Teufel - Baß, Der Hofmarschall - Baß)
Prager Kammerchor (Chor)
Brigitte Schweizer (Die Kammerzofe - Sopran)
WDR Rundfunkchor Köln (Chor)
WDR Symphonieorchester Köln (Orchester)
Gerd Albrecht (Dirigent)

Dvorák: Die Teufelskäthe

Nach der MIDEM Classical Award-prämierten Gesamtaufnahme von Král a uhlír („König und Köhler“) erscheint mit Cert a Kaca, der „Teufelskäthe“, nun eine weitere Folge im Dvorák-Opernzyklus unter der musikalischen Leitung von Gerd Albrecht und mit dem WDR Symphonieorchester Köln. C 777 082 H
C 777 082 H
Zugrunde liegt Cert a Kaca die amüsante, auf einem tschechischen Märchen beruhende Geschichte von der zänkischen Käthe, die sich von einem tölpelhaften Teufel „im Außendienst“ in die Hölle verschleppen lässt – mit für seinen Teil verheerendem Ergebnis. Nutznießer dieser liaison dangereuse sind der schlaue Hirte Jirka und eine anfangs von ihrem Volk nicht eben wohlgelittene Fürstin. Für alle diese Figuren stehen Gerd Albrecht Dvorák-erprobte internationale Spitzensänger zur Verfügung, angefangen mit Michelle Breedt, die als Titelheldin mit hörbarem Vergnügen ein komisches Gegenbild zu ihren seriösen Mezzo-Rollen wie etwa ihrer Bayreuther Fricka gestaltet. Peter Mikuláš besteht als bedauernswerter Teufel Marbuel vor diesem Temperamentsbündel mit unvermindert fülligem Bass – ebenso wie vor der bedrohlichen Klangfarbe seines Stimmfach-Kollegen Arutjun Kotchinian als Luzifer. Man atmet regelrecht mit der Fürstin auf, dass sie zu guter Letzt nicht die Beute dieses Oberteufels wird – zumal ihr Olga Romanko mit leuchtkräftigem Verdi-Sopran das nötige dramatische Gewicht verleiht und Sympathie zu gewinnen versteht. Und als Jirka belegt Peter Straka ein weiteres Mal, dass er mit seinem stimmschön und idiomatisch geführten Tenor in der tschechischen Opernliteratur weltweit seinesgleichen sucht. Unbedingt hervorzuheben sind die ebenfalls zum wiederholten Male an Albrechts Dvorák-Zyklus mitwirkenden Chöre, der WDR Rundfunkchor Köln und der Prager Kammerchor. Sie tragen erheblich dazu bei, dass die von Dvorák mit mitreißend volkstümlichen Tanz- und Marschrhythmen grundierten Massenszenen auch bei jedem Hörer den Funken überspringen lassen.


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